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Politik & Zeitgeschichte

Eduard Schewardnadse

Als der Eiserne Vorhang zerriss

Begegnungen und Erinnerungen

Mit einem Geleitwort von Hans-Dietrich Genscher

Aus dem Georgischen von Nino Sologashvili und Alexander Kartozia

=> Presse & Informationen – Eduard Schewardnadse

Eduard Schewardnadse ISBN 9783936283105

Goethe-Institut Georgien

=> Titel Cover Eduard Schewardnadse PDF

=> Inhaltsverzeichnis Eduard Schewardnadse PDF

=> TABLE OF CONTENTS – INFORMATIONS – PRESS

Auflage/Jahr 2007
Gebunden mit Schutzumschlag
432 Seiten
66 Abbildungen
1 Karte
ISBN 978-3-936283-10-5
Peter W. Metzler Verlag
EUR 49,90 (inkl. 7 % MwSt.)

 

Эдуард Шеварднадзе Eduard Schwewardnadse Europa Verlag Moskau

Эдуард Шеварднадзе
Когда рухнул железный занавес
встречи и воспоминания

пер. с нем. Г. Леоновой
Eduard Schewardnadse
Als der Eiserne Vorhang zerriss
Russische Ausgabe – Russische Föderation. Russia.
Mit einem Geleitwort zur russischen Ausgabe von Aleksander Bessmertnych.
=>
Когда рухнул железный занавес. Встречи и воспоминания. Эдуард Шеварднадзе, экс-президент Грузии, бывший министр Иностранных дел СССР. Предисловие Александра Бессмертных. Издательство Европа, 428 с.
Auflage/Jahr 2009
Gebunden
428 Seiten
66 Abbildungen
1 Karte
ISBN: 978-5-9739-0188-2
Lizenzausgabe für die russische Sprache, Copyright Peter W. Metzler Verlag.
Europa Verlag, Moskau, November 2009.
EUR 49,90 (inkl. 7 % MwSt.)

Eduard Ševardnadze
Kui raudne eesriie rebenes

Saksa keelst tolkinud Ilme Rebane
Eduard Schewardnadse
Als der Eiserne Vorhang zerriss
Estnische Ausgabe – Estland. Estonia.

Endine Nõukogude Liidu välisminister ja Gruusia kunagine president Eduard Ševardnadze kirjeldab oma köitvates isiklikku elu ja lähiajalugu käsitlevates ülestähendustes oma poliitilist minevikku ja kohtumisi rahvusvahelise poliitika suurkujudega.
Auflage/Jahr 2009
Gebunden
296 Seiten
66 Abbildungen
1 Karte
ISBN: 978-9985-66-606-7
Lizenzausgabe für die estnische Sprache, Copyright Peter W. Metzler Verlag.
Olion Verlag, Tallinn, November 2009.
EUR 49,90 (inkl. 7 % MwSt.)

Brief an die Nachwelt

Ich schreibe diesen Brief für meine Zeitgenossen und an meine Leser in einer fernen Zukunft – zu Beginn des 21. Jahrhunderts, in meiner Residenz im georgischen Krzanissi. Es ist früher Morgen, erfüllt von der Wärme eines für Tiflis typischen Herbstes. Eine wunderbare Stille ringsum. Man kann das Flüstern der Blätter hören. Man möchte den Atem anhalten und dem Schweigen der Natur lauschen – diesem großen und stillen Nachdenken der Welt, das aus der Tiefe der Zeiten aufsteigt und über sie hinwegstreift. Wir, die wir nicht lange auf dieser Welt verweilen dürfen, könnten nichts Besseres tun, als im flüchtigen Augenblick zu erstarren und seine Größe wahrzunehmen. Ich möchte, dass meine Leser wissen, was und wie es damals war. Ohne das historische Gedächtnis gibt es ja weder eine Gegenwart noch eine Zukunft …

Die deutsche Ausgabe „Als der Eiserne Vorhang zerriss (2007)“ ist Grundlage für alle Übersetzungen und Ausgaben außerhalb der georgischen Sprache. Ein Teil des Inhalts der georgischen Ausgabe „Pikri Tsarsulsa da Momawalze – Memuarebi (2006)“ wurde schon vor 2007 in deutscher Sprache sowie in anderen Sprachen publiziert. Diese bereits veröffentlichten Inhalte wurden nicht in die aktualisierte, neu konzipierte und durch neue Inhalte ergänzte Ausgabe übernommen. Die deutsche Ausgabe von 2007 ist maßgeblich und Grundlage für weitere Forschungen.

Eduard Schewardnadse schildert seine politische Vergangenheit und seine Begegnungen mit Persönlichkeiten der Weltpolitik. Eine äußerst spannende Zeitgeschichte mit Profil.

Eduard Schewardnadse, geboren am 25. Januar 1928 in Mamati in Westgeorgien, als Funktionär in der Georgischen SSR in verschiedenen politischen Gremien tätig, wurde 1964 Innenminister, 1972 Erster Sekretär der KP der Georgischen SSR. 1985 zum Außenminister der Sowjetunion ernannt, unterstützte Eduard Schewardnadse die Perestroika und leitete eine neue Außenpolitik ein. Maßgeblich wirkte er 1989/1990 mit dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Hans-Dietrich Genscher, an der deutschen Wiedervereinigung mit. Im Dezember 1990 trat Eduard Schewardnadse vom Amt des Außenministers der Sowjetunion zurück und wurde erneut vom 20. November bis 21. Dezember 1991 Außenminister, bis zur Auflösung der UdSSR.1992 wurde er erst Vorsitzender des Staatsrates in Georgien, später Staatspräsident bis zum Rücktritt im November 2003. Eduard Schewardnadse setzte sich für eine NATO-Mitgliedschaft und eine Westorientierung Georgiens ein. Eduard Schewardnadse verstarb im Alter von 86 Jahren am 7. Juli 2014 in Tiflis.

Präsentationen

Frankfurter Buchmesse, 10.10.2007: Hans-Dietrich Genscher und Eduard Schewardnadse.

DGAP Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin, 15.10.2007:
Hans-Dietrich Genscher und Eduard Schewardnadse.

Goethe-Institut Georgien, Tbilissi, 12.03.2008: Eduard Schewardnadse.

Eduard Schewardnadse „Diesen Aufzeichnungen geht ein langes politisches Leben voraus, zumeist erfolgreich, manchmal aber auch erfolglos, ein Leben des Aufstiegs wie des Abstiegs, begleitet von Enttäuschungen und politischen Rücktritten. Mein Leben, jedenfalls das, welches das Interesse der Leserinnen und Leser wecken könnte, habe ich hier niedergeschrieben: Sie können über mich urteilen, schonungslos, ohne Kompromisse.“

Hans-Dietrich Genscher „Wer über die Geschichte jener Jahre schreiben will, den entscheidenden 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, der wird an dem Buch von Eduard Schewardnadse nicht vorbeigehen können. Der Leser erfährt viel Neues und er erkennt manches Bekanntes in einem neuen Licht. Eduard Schewardnadses Buch ist sein politisches Testament.“

The former Foreign Minister of the Soviet Union and former President of Georgia portrays his political past and his encounters with leading figures of international politics. Extremely exciting contemporary history with a clear profile. Eduard Shevardnadze,born on 25th January 1928 in Mamati in West Georgia, active as an official in the Georgian SSR in various political bodies, became Minister of the Interior in 1964, in 1972 First Secretary of the Communist Party of the Georgian SSR. Appointed Foreign Minister of the Soviet Union in 1985, Eduard Shevardnadze supported perestroika and introduced a new foreign policy. In 1989/90, he played a decisive part in German reunification in cooperation with the Foreign Minister of the Federal Republic of Germany, Hans-Dietrich Genscher. In December 1990, Eduard Shevardnadze resigned from the office of Foreign Minister of the Soviet Union, becoming Foreign Minister again from 20th November until 21st December 1991, that is, until the dissolution of the USSR. In 1992 he first became Chairman of the State Council in Georgia, then later President up to his resignation in November 2003. Eduard Shevardnadze advocated membership of NATO and the orientation of Georgia towards the West.
The German edition is the basis for all translations and editions.
Introduction by Hans-­Dietrich Genscher.

Presentations have been held in Frankfurt, Berlin and Tbilisi.

Frankfurt Book Fair, 10.10.2007: Hans-Dietrich Genscher and Eduard Shevardnadze

German Council on Foreign Relations – DGAP Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin, 15.10.2007: Hans-Dietrich Genscher and Eduard Shevardnadze

Goethe-Institute of Georgia, Tbilisi, 12.03.2008: Eduard Shevardnadze

Eduard Shevardnadze „These records were preceded by a long life in politics, mostly successful, but sometimes also unsuccessful, a life of rising and falling, accompanied by disappointments and political resignations. I have here kept a written record of my life, at least that part of it which could arouse the interest of the readers – you can pass judgement over me, unsparingly, without any compromises.“

Hans-Dietrich Genscher „Anyone wanting to write about the history of those years, the decisive 80s and 90s of the last century will not be able to avoid the book by Eduard Shevardnadze. The reader will learn a lot of new things and see many well-known facts in a new light. Eduard Shevardnadze’s book is his political last will and testament.“